Es muss immer das Unmögliche gedacht werden, damit das Mögliche möglich wird.

Unter diesem Leitgedanken übernahm ich ehrenamtlich im Jahr 2006, die Projektleitung und supervisorische Begleitung des Interkulturellen Gartens Aalen (www.interkultureller-garten-aalen.de)



Diese Tätigkeit stellte eine besondere Herausforderung dar. Ziel war es, Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft und mit unterschiedlichen biographischen Erfahrungen füreinander zu öffnen und eine Gemeinschaft zu entwickeln, in der auf der Grundlage vertrauensvoller Beziehungen das Neue, das Unbekannte als wertvolle Bereicherung erlebt wird. Über die Öffnung füreinander konnten die GärtnerInnen auch ermuntert werden, sich für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, nach außen zu öffnen und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten.

Meine Aufgabe als ehrenamtliche Projektleiterin habe ich vorrangig darin gesehen, diesen Menschen als Modell zu begegnen, das seine eigene wertschätzende Haltung verständlich und überzeugend vorlebt und selbst bereit ist, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.